In einer Welt, die zunehmend von Werbung und Online-Tracking durchzogen ist, suchen immer mehr Menschen nach Wegen, ihre Privatsphäre zu schützen und Werbung zu blockieren.
Zwei der beliebtesten Tools, die dabei helfen können, sind Pi-hole und eBlocker. Beide Lösungen bieten effektiven Schutz vor unerwünschten Inhalten, aber sie unterscheiden sich in Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Zielgruppen. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Unterschiede zwischen diesen beiden Tools, um dir bei der Entscheidung zu helfen, welche Lösung am besten zu dir passt.
Was ist Pi-hole?
Pi-hole ist ein kostenloses, Open-Source-Tool, das als Werbeblocker auf DNS-Ebene fungiert. Wenn du Pi-hole in deinem Heimnetzwerk einrichtest, blockiert es automatisch Werbung und Tracking-Dienste, bevor diese überhaupt deinen Computer oder dein mobiles Gerät erreichen. Es funktioniert, indem es DNS-Anfragen an bekannte Werbe- und Tracking-Domains blockiert – so kannst du deine Internetnutzung sauberer und schneller gestalten.
Vorteile von Pi-hole:
- Kostenlos und Open-Source: Pi-hole ist eine kostenlose Lösung, die du selbst hosten kannst, oft auf einem kleinen Gerät wie einem Raspberry Pi.
- Erweiterte Anpassungsoptionen: Pi-hole bietet viele Anpassungsmöglichkeiten, wie z.B. Whitelisting und Blacklisting von Domains.
- Detaillierte Statistiken: Du kannst genau sehen, welche Anfragen blockiert werden und wie viel Werbung du bereits entfernt hast.
Nachteile von Pi-hole:
- Technische Kenntnisse erforderlich: Die Einrichtung von Pi-hole kann für Anfänger eine Herausforderung sein, da es tiefere technische Kenntnisse erfordert. Du musst es auf einem Gerät wie einem Raspberry Pi oder einem Linux-Server installieren und konfigurieren.
- Begrenzte Funktionen: Pi-hole konzentriert sich hauptsächlich auf das Blockieren von Werbung und bietet weniger Funktionen zum Schutz deiner Privatsphäre im Vergleich zu eBlocker.
Was ist eBlocker?
eBlocker ist eine Lösung, die weit über das Blockieren von Werbung hinausgeht. Sie schützt deine Privatsphäre, indem sie nicht nur Werbung und Tracking blockiert, sondern auch Funktionen zum anonymen Surfen und zur Verbesserung deiner Internet-Sicherheit bietet. eBlocker wird als Hardwaregerät geliefert, das einfach zwischen deinem Router und dem Heimnetzwerk angeschlossen wird. Es erfordert keine tiefen technischen Kenntnisse und schützt das gesamte Netzwerk, ohne dass du auf jedem einzelnen Gerät etwas installieren musst.
Vorteile von eBlocker:
- Benutzerfreundlich: eBlocker ist einfach einzurichten und erfordert keine tiefen technischen Kenntnisse. Die Installation erfolgt schnell und unkompliziert.
- Mehr Schutz und Privatsphäre: Neben der Werbung blockiert eBlocker auch Social-Media-Tracking und schützt vor Identitätsdiebstahl.
- VPN und Anonymität: eBlocker bietet zusätzlich die Möglichkeit, deinen Internetverkehr über ein VPN zu leiten, sodass du anonym und sicher im Internet surfen kannst.
- Kostenlos verfügbar: eBlocker kann kostenlos genutzt werden, mit den wichtigsten Funktionen wie dem Blockieren von Werbung und Tracking. Es fallen lediglich Kosten an, wenn du automatisierte Updates und erweiterte Funktionen wünschst.
Nachteile von eBlocker:
- Zusätzliche kostenpflichtige Funktionen: Wenn du automatische Updates oder erweiterte Funktionen benötigst, ist ein kostenpflichtiges Abonnement erforderlich.
Pi-hole vs. eBlocker: Welches Tool passt zu dir?
Die Wahl zwischen Pi-hole und eBlocker hängt ganz von deinen Bedürfnissen ab:
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Für technikaffine Nutzer: Pi-hole ist eine ausgezeichnete Wahl, wenn du eine anpassbare, kostenlose Lösung suchst und keine Angst davor hast, dich mit Netzwerktechnologie auseinanderzusetzen. Es ist ideal, wenn du nur Werbung und Tracking blockieren möchtest und du ein gewisses Maß an Kontrolle über deine Netzwerkumgebung wünschst.
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Für Nutzer, die einfache Lösungen bevorzugen: eBlocker ist die perfekte Wahl, wenn du eine benutzerfreundliche Lösung suchst, die nicht nur Werbung blockiert, sondern auch deine Privatsphäre schützt, Tracking unterbindet und anonymes Surfen ermöglicht. Mit eBlocker kannst du dich zurücklehnen und sicher surfen, ohne tief in die Technik einsteigen zu müssen.
Egal, ob du ein technikaffiner DIY-Nutzer bist, der seine Netzwerkstruktur nach eigenen Wünschen anpassen möchte, oder ein Verbraucher, der einfach eine einfache, aber umfassende Lösung zum Schutz seiner Privatsphäre sucht – sowohl Pi-hole als auch eBlocker bieten großartige Möglichkeiten. Die Entscheidung hängt von deinem technischen Wissen, deinen Datenschutzanforderungen und natürlich deinem Budget ab.
Mit Pi-hole bekommst du eine flexible und kostenlose Lösung zur Blockierung von Werbung, während eBlocker dir eine All-in-One-Lösung für Privatsphäre und Sicherheit bietet, die ebenfalls ohne zusätzliche Kosten genutzt werden kann – es sei denn, du wünschst dir erweiterte Funktionen wie automatisierte Updates. Wähle das Tool, das am besten zu deinen Bedürfnissen passt, und genieße eine sauberere, sicherere und werbefreie Online-Welt!
Fazit: Warum eBlocker die beste Wahl für mich ist
Der eBlocker ist für mich definitiv die beste Wahl. Es bietet alles, was ich benötige – und sogar noch viel mehr. Von der einfachen Installation bis hin zur umfassenden Privatsphäre- und Sicherheitsfunktionen wie dem Blockieren von Werbung, Tracking und dem sicheren, anonymen Surfen über ein VPN, habe ich das Gefühl, dass eBlocker rundum schützt. Besonders schätze ich die Benutzerfreundlichkeit: Es funktioniert einfach „out of the box“ und schützt mein gesamtes Netzwerk, ohne dass ich tief in technische Details eintauchen muss.
Für mich ist es die perfekte Kombination aus Einfachheit und umfassendem Schutz – ideal für jeden, der eine leistungsstarke, benutzerfreundliche Lösung sucht, um Online-Werbung zu blockieren und die eigene Privatsphäre zu schützen.
Heute von pi-hole auf eblocker umgestiegen. Die MicroSD des Raspi, wo pi-hole drauf war, ist während dem Update-Prozedere auf pi-hole 6.x abgeraucht. Das nutze ich doch gleich mal aus, und probiere den eblocker.
Was mir noch nicht ganz einleuchtet: Beim pi-hole musste ich dessen IP als DNS-Server im Gateway/Modem angeben. Somit erhielten alle Geräte automatisch den Umweg über den pi-hole.
Mit eblocker kann ich aber jedes Gerät manuell aktivieren/deaktivieren. Im Gateway muss ich nichts mehr konfigurieren. Wie läuft das technisch ab? Weisst du das?
Ansonsten fätzts wie erwartet, als End-Anwender bis jetzt keinen Unterschied merken können. Lassen wir das mal laufen ,spätestens bis es mir wieder die Micro-SD zerlegt
Hallo Mario,
schön zu hören, dass du den Wechsel vollzogen hast!
Zu deiner Frage: Unter Einstellungen -> Netzwerk kannst du den Netzwerkmodus ändern.
Im Standardmodus bleibt dein Modem weiterhin als DHCP-Server aktiv und vergibt die IP-Adressen im Netzwerk. Der eBlocker nutzt jedoch eine Technik, die den gesamten Netzwerkverkehr zunächst über ihn leitet, bevor er zum Modem weitergereicht wird. Dadurch kann er seine Schutzfunktionen ausüben, ohne direkt als DHCP-Server zu agieren.
Automatischer Netzwerkmodus
In diesem Modus vergibt der Router mit seinem DHCP-Dienst die IP-Adressen im Netzwerk.
Einige Router sind nicht mit diesem Modus kompatibel.
Individuelle Einstellungen
In diesem Modus vergibt der eBlocker die IP-Adressen im Netzwerk. Dazu muss der DHCP-Dienst des Routers abgeschaltet werden. Der eBlocker übernimmt diesen Dienst
Expertenmodus
In diesem Modus für erfahrene Benutzer hat der eBlocker eine feste IP-Adresse. Du kannst die Einstellungen des eBlocker DHCP-Dienstes individuell ändern.
Falls du möchtest, dass der eBlocker die volle Kontrolle übernimmt, kannst du dort auch die entsprechende Einstellung wählen, sodass er eigenständig alle Netzwerkverbindungen verwaltet. Ich habe den „Automatischen Modus“ aktiv.
PS.: Du kannst unter Einstellungen -> Blocker auch noch eigene, individuelle Filterlisten hinzufügen und aktivieren.
Falls du dazu noch Fragen hast, lass es mich wissen!