Wie man das Internet ertragen kann – ein Überlebensleitfaden
Read Time:2 Minute, 28 Second
Views:205

Wie man das Internet ertragen kann – ein Überlebensleitfaden

0 0

Das Internet, einst ein Paradies der freien Information, ist heute ein überfüllter, schreiender Marktplatz, auf dem jeder um deine Aufmerksamkeit buhlt.

Pop-ups, Autoplay-Videos, Cookiebanner und endlose Algorithmus-Fallen machen das Surfen zur Reizüberflutung. Aber keine Sorge – es gibt noch Mittel und Wege, dieses digitale Chaos zu zähmen. Drei kleine Browsererweiterungen machen das Internet für mich erst benutzbar. Ohne sie wäre es die reinste Folter.

1. Social Focus – Zerschmettert die Social-Media-Dopaminschleuder

Social Focus ist ein Lebensretter für alle, die sich noch auf YouTube wagen, oder (wie ich) Social Media nur im Desktop-Browser konsumieren. Es entfernt diese abartig süchtig machenden Shorts, die Google uns mit Gewalt ins Hirn pressen will. Wer hat danach gefragt? Niemand. Aber YouTube denkt, wir brauchen TikTok in jeder App. Nein, danke. Social Focus blendet auch andere Zeitfresser wie die “Empfohlen”-Leiste aus, sodass man sich endlich auf das konzentrieren kann, wofür man eigentlich da ist: gezielt Videos anschauen und dann wieder verschwinden, bevor der Algorithmus einen einsaugt. Es entfernt auch den sinnfreien Reiter „Story“ bei Instagram und mehr …

 

2. uBlock Origin – Der letzte Schild gegen den Werbe-Tsunami

uBlock Origin ist der mächtigste Adblocker da draussen. Ohne ihn wäre das Internet ein unbenutzbarer Müllhaufen voller bezahlter Beiträge, flackernder Werbebanner, invasiver Tracker und „Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!“-Pop-ups. Google hat das natürlich erkannt – und will ihn verbieten. Ja, richtig gelesen: Zeitnah wird uBlock Origin in Chrome nicht mehr funktionieren, weil Google natürlich will, dass wir alle brav ihre Werbung konsumieren. Als Notlösung gibt es immerhin noch die Lite-Version, die wenigstens einen Teil des Wahnsinns eindämmt, aber nicht mehr so stark individualisierbar ist.

 

3. AutoplayStopper – Weil niemand auf Autoplay gewartet hat

Ernsthaft, warum gibt es Autoplay immer noch? Wer hat jemals gesagt: „Ja, bitte starte dieses Video, nur weil ich zufällig auf der Seite gelandet bin“? AutoplayStopper beendet diesen Unsinn. Besonders auf Plattformen wie Instagram oder Nachrichtenwebsites ist es eine Offenbarung. Keine nervigen Clips, die von alleine und ohne zu fragen, deine Lebenszeit stehlen. Wer hätte gedacht, dass das Internet ohne Zwangsberieselung so viel angenehmer sein kann?

 

 

Fazit: Das Internet ist ein Werbe-Shithole geworden

Ehrlich gesagt, ohne diese drei Erweiterungen und meinen #eBlocker wäre ich längst ausgerastet. Das moderne Web ist eine einzige Werbe- und Trackinghölle, in der jeder Pixel darauf optimiert ist, deine Zeit zu stehlen oder dich zu manipulieren. Die meisten Seiten bestehen zu 90 % aus Werbung und zu 10 % aus Content. Ohne Adblocker fühlt sich das Surfen an, als würde man durch ein überfülltes Einkaufszentrum rennen, während Marktschreier einem Produkte ins Gesicht drücken. Und das wird immer schlimmer. Google und Co. wollen Adblocker ausmerzen, Autoplay wird immer aggressiver, und Social-Media-Plattformen tun alles, um dich in endlose Konsumschleifen zu ziehen.

Die Lösung? Installiere die wenigen digitalen Rettungsanker, die noch übrig sind, solange du kannst. Wer weiss, wie lange uns das noch erlaubt wird.

 

Avatar for Oliver

Oliver

Leidenschaftlicher Entdecker, Naturmensch und Technikfan. Auf meinem Blog teile ich meine Erlebnisse, Ausflüge und Gedanken – mal informativ, mal mit einem Hauch Zynismus. Ob auf dem Zweirad, mit der Kamera in der Wildnis oder beim Tüfteln an neuen Projekten – hier findest du ehrliche Einblicke und ungefilterte Meinungen. #Leben #Familie #Musik #Vinyl #HiFi #Laufen #Fitness #Fahrrad #Outdoor #Fotografie #Ruhe #Vegetarisch #Vegan #Zen #Technik #Auto #GBS
Happy
Happy
0 %
Sad
Sad
0 %
Excited
Excited
0 %
Sleepy
Sleepy
0 %
Angry
Angry
0 %
Surprise
Surprise
0 %

2 thoughts on “0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Previous post Pi-hole vs. eBlocker: Welches Tool schützt deine Privatsphäre am besten?
Next post Meine unverzichtbaren WordPress-Plugins